Silvesteransprache 2021

Liebe Pfarrgemeinde!

Gemeinsam haben wir das Jahr mit einem Gottesdienst ausklingen lassen und gemeinsam mit Ihnen möchte ich zurückblicken auf unser Jahr 2021 in Hl. Blut, ein Jahr, in dem Corona uns immer noch fest im Griff hat. Aber anders als 2020 waren die Kirchen heuer nicht geschlossen. Wir können  mit Maske und Abstand Gottesdienste feiern, was natürlich bedeutet, dass nicht so viele Gläubige in der Kirche Platz finden wie sonst. So haben wir Ostern mit Anmeldung gefeiert und Weihnachten  mit der 3G Regel. Ganz herzlichen Dank an diejenigen, die den Ordnungsdienst ausgeführt und so für die Sicherheit aller gesorgt haben.

 

Ein ganz besonderer Dank geht an unseren Stiftspropst Monsignore Dr. Franz Joseph Baur für seinen Einsatz in Hl. Blut, als Teil der Stadtkirche. Es ist sicher nicht einfach, die Anliegen der vier Pfarreien der Stadtkirche unter einen Hut zu bringen. Mein aufrichtiger Dank gilt auch Pater Casimir, Pfarrer Gietl und den anderen Ruhestandgeistlichen, die es ermöglichen, dass wir jeden Sonntag in Hl. Blut die hl. Messe feiern können.

Leider ist Monsignore Joseph Mundigl heuer im Sommer gestürzt. Seitdem konnten wir ihn nicht mehr in der Kirche begrüßen. Wir wünschen ihm Alles Gute.

 

Not macht erfinderisch. Da man ja nicht zusammen feiern konnte, gab es einige dezentrale Aktionen. Ganz herzlichen Dank an Frau Görgenhuber, für den Rätselspaziergang am Hofberg in den Weihnachts - und Pfingstferien, den sie mit sehr viel Engagement und Liebe gestaltet hat. Das war ein Lichtblick für Kinder und Erwachsene gleichermaßen im Lockdown.

An Ostern wurden Hoffnungsbriefe, verfasst von Stiftspropst Dr. Baur, an alle Katholiken verschickt. Beigelegt wurde eine Streichholzschachtel mit dem Aufdruck „Ich bin das Licht“ auf der Vorderseite und dem Bild von lodernden Flammen auf der Rückseite. Vielen herzlichen Dank an die Initiatoren Katja Mandlmeyer, Theresa Weigl, Florian und Bernhard Schwing. Diese Aktion hat in der ganzen Stadtkirche Anklang gefunden.

Ein großes Dankeschön geht auch an den Missionsausschuss. Durch den Verkauf der Palmbuschen und den Einnahmen vom Adventsbasar können wir unsere Partnergemeinden in Tansania und Brasilien wieder großzügig unterstützen.

Heuer gab es eine „Fronleichnamsprozession light“. Die vier Altäre wurden aufgestellt, geschmückt und Prozessionshefte bereit gelegt. Diese Möglichkeit zu einem Fronleichnamsspaziergang, alleine oder mit Familie, wurde gut angenommen. Ein ganz herzliches Vergeltsgott an Herrn Ramsauer, Herrn Zett, den Obst-und Gartenbauverein für das Aufstellen der Altäre und Frau Gandorfer für die Organisation.

Auch heuer hat das Familiengottesdienstteam, trotz der schwierigen Umstände, wunderschöne Gottesdienste gestaltet, die nicht nur für die Kinder ein Gewinn waren. An Ostern organisierte das Team einen Kinderkreuzweg rund um die Kirche und an Weihnachten führten sie mit den Kindern wieder ein Krippenspiel auf. Ganz herzlichen Dank.

Dank unserer Wortgottesdienstleiter und -  leiterinnen können in unserer Pfarrei  neben den Sonntagsmessen auch andere geistliche Angebote verwirklicht werden:

Montagsgottesdienste in Maria Bründl,

Freitagsgottesdienste im BRK Heim

Neu gestaltete Andachten am ersten Mittwoch im Monat: „Psalmen - neu entdeckt“. 

Ein herzliches Vergeltsgott an Herrn Stumpf, der zusätzlich den Liturgiekreis leitet, an Frau Glaser, Frau Töpfer, Frau Tieke und Herrn Lemanczyk.

Es ist schön zu sehen, dass auch die Ministranten und Ministrantinnen ihre Aufgabe in dieser schwierigen Zeit ernst nehmen und ihren Dienst zuverlässig verrichten. Herzlichen Dank.

Ein ganz großes Dankeschön auch an unsere Musiker und Musikerinnen, die mit ihrem Können einen festlichen Rahmen schaffen, an unsere Organistin Frau Böhm, an unsere Kantorin, Frau Rothammer, an den Kirchenchor mit Frau Schönfelder, an die Bläser, an die Gruppe Impuls und an den Kindersingkreis mit Susanne Meyer. Heuer hatten sie Gott sei Dank wieder öfter die Möglichkeit, in gewohnter Weise aufzutreten.Einen wesentlichen Anteil am festlichen Rahmen der Gottesdienste und am Schmuck unserer Kirche trägt unsere Mesnerin Frau Safgin. Wir möchten Ihnen ganz herzlich danken, für Ihren Einsatz bei uns in Hl. Blut, der meistens Ihre reguläre Arbeitszeit  übersteigt.

Nun haben wir auch eine wunderschön gestaltete Homepage, auf der wir ganz unkompliziert nachlesen können, was so alles bei uns in der Pfarrei los ist. Herzlichen Dank an Lisa Hartauer.

 

Heuer mussten wir uns von einigen uns lieb gewordenen Pfarreimitgliedern verabschieden.

Unsere Organistin Frau Forstmeier ist in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. Zusammen mit ihr verabschiedeten wir Herrn Forstmeier, der sich um den Friedhof gekümmert hat und auch sonst zur Stelle war, wenn Not am Mann war.

Frau Gandorfer hat eine neue Stelle in der Senioren pastoral angetreten. Einen Ersatz für sie gibt es leider noch nicht und so fehlt sie uns als Ansprechpartnerin in vielen Angelegenheiten.

Pater Joseph ist zurückgekehrt zu seinem Heimatorden in Indien.

Sein Weggang hat viele Fragen aufgeworfen und heftige Diskussionen hervorgerufen. Es wurde geplant, in den einzelnen Pfarreien ein bis zwei Sonntagsmessen im Monat ausfallen zu lassen. Aber dann hatte das Ordinariat doch ein Einsehen und hat uns Pater Casimir geschickt. Darüber sind wir sehr froh und dankbar.

 

Mein herzlicher Dank gilt auch jenen Ehrenamtlichen, die ich jetzt nicht namentlich erwähnt habe. Sie Alle leisten einen sehr wertvollen Beitrag zu unserem Pfarreileben:

Sei es das Herrichten des Heiligen Grabes an Ostern, das Spenden  und Schmücken der Kirche an Erntedank, das Bereitstellen der Krippe, das Aufstellen und Schmücken der Christbäume und vieles mehr.

Last but not least bedanke ich mich ganz herzlich bei unseren Bürodamen, Frau van Bracht und Frau Nettinger. Seit dem Weggang von Frau Gandorfer haben sie noch mehr Aufgaben zu bewältigen. Trotzdem haben sie immer ein offenes Ohr für unsere Anliegen,  auch wenn das meistens Mehrarbeit bedeutet.

 

Nun darf ich Ihnen Allen auch im Namen meiner Kolleginnen und Kollegen vom Pfarrgemeinderat und der Kirchenverwaltung, denen ich auch meinen Dank für ihre Arbeit aussprechen möchte, Gottes Segen wünschen für ein gesundes, glückliches und hoffentlich auch wieder freieres Jahr 2022.

 

Brigitte Kratzer